Die Geschichte von JoJo - Kindheit im Schatten

Im Jahr 2004
entstand das Projekt "JoJo - Kindheit im Schatten" aufgrund der Initiative von Sigrid Steffen, Vereinsvorsitzender von AhA! Angehörige helfen Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. Frau Steffen erkannte die dringende Notwendigkeit, ein bedarfsgerechtes, präventiv ausgerichtetes Angebot für Kinder psychisch kranker Eltern zu schaffen. Mag.a Petra Rebhandl war als Psychologin und Kindergartenpädagogin von Anbeginn an dabei und baute JoJo gemeinsam mit Frau Steffen auf.

Im Jahr 2005
wurde JoJo - Kindheit im Schatten ein eigenständiger Verein. Zunächst von privaten Sponsoren getragen, wurde der Verein in seinen Aktivitäten zunehmend auch von öffentlichen Fördergebern unterstützt.

Im Jahr 2006
wurde die Zielgruppe des Angebotes von JoJo erweitert um Geschwister psychisch erkrankter Kinder.

In den Jahren 2008 und 2009
erfolgte die Erweiterung auf die Gebirgsgaue Pinzgau und Pongau.

Seit 2010
gibt es bei JoJo auch ein Elterntraining (mittlerweile als Programm "Eltern stark machen" geführt) für psychisch erkrankte Eltern, für den gesunden Elternteil sowie für nahestehende Verwandte. Dieses Teilprojekt wurde von Juli 2010 bis März 2011 gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und wurde danach aufgrund der guten Erfolge fix in das Angebot von JoJo übernommen.

Seit August 2011
gibt es das Projekt "Willkommen im Leben", das aufsuchende Begleitung für psychisch erkrankte Mütter mit 0 - 3jährigen Kindern anbietet.

Im Jahr 2014
erfolgte die Erweiterung in den Flachgau mit zwei Standorten (Elixhausen, Henndorf).

Im Jahr 2015
wurde das Konzept von JoJo überarbeitet und erweitert.

Seit 2016
bietet JoJo auch ein Patenschaftsprojekt für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil an. Außerdem erfolgte mittels finanzieller Unterstützung des Gesundheitsförderungsfonds Salzburg die Erweiterung in den Tennengau und den Lungau sowie der Start des Schultheaterprojektes "Mama geht's heut nicht so gut" für die 3. und 4. Klasse Volksschule. Darüber hinaus wurde das Projekt "Willkommen im Leben" im Pinzgau über eine LEADER-Finanzierung gestartet.

Aktueller Stand

Der Verein JoJo - Kindheit im Schatten verfügt aktuell über ein Team von über zwanzig MitarbeiterInnen in fünf Programmen bzw. Projekten. Bis auf den Lungau sind alle Gaue sowie die Stadt Salzburg gut betreut. Die Anfrage- und Betreuungszahlen wachsen stetig, sodass wir mittlerweile bundeslandweit rund 160 Familien begleiten.